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Historische Zulassung – F-Body Garage

Historische Zulassung

„H-Zulassung möglich“ „Historisches Fahrzeug nur 191€ Steuer“…so was oder ähnliches steht oft in Verkaufsannoncen von Fahrzeugen, die salopp gesagt 30 Jahre und älter sind. Dass das nicht immer so einfach ist und oftmals nur das Fahrzeugalter das einzige Kriterium ist was einige der angebotenen Fahrzeuge erfüllen, ist leider die ernüchternde Tatsache. Was nun? Da steht man nun da im kurzen Hemd. Nun gibt es einige Möglichkeiten dem Ganzen auf die Spur zu kommen.
 Ich empfehle sich an Fachbetriebe/Werkstätten zu wenden die darin Erfahrung haben; das kostet aber oft eine Stange Geld. Manche wagen trotzdem den Schritt das in Eigenregie durchzuführen und da interessiert es auch schon während ihrer Arbeiten am Fahrzeug (Reparatur, Restauration etc.) vorab zu wissen was geht und was nicht.

Um das Ganze mal ein wenig transparenter zu machen wollen wir das hier mal ein wenig auseinanderklamüsern.

H-Kennzeichen, 07er? Whats going on?

H-Kennzeichen und 07er Kennzeichen gehören zur historischen Zulassung und sind ab einem Fahrzeugalter von min. 30 Jahren möglich (genaugenommen spricht man hier vom „erstmals in den Verkehr bringen) ;das trifft das auf viele unserer Fahrzeuge zu.

Grob gesagt haben wir ja nun zwei Möglichkeiten der historischen Zulassung, das eigentlich sogenannte H-Kennzeichen und das sogenannte 07er Kennzeichen.

Tja was unterscheidet die beiden nun? Ab dem 01.03.2007 eigentlich nicht mehr viel, denn die Voraussetzungen/Bedingungen zur Erteilung sind ab dem Datum gleich. Aber was war davor? Was ist davon übriggeblieben und gilt weiterhin?

Das sogenannte 07er Kennzeichen wurde 1994 ins Leben gerufen und in der 49. Ausnahmeverordnung zur Straßenverkehrszulassungsordnung wurden einige Bedingungen fixiert, die unter anderem ein Fahrzeugalter von min. 20 Jahren und die Einstufung als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ beinhalteten. Die Zuständigkeit zur Erteilung lag bei den örtlichen Zulassungsstellen, die sich dazu hier oder dort auch mal ein paar besondere Schmankerln haben einfallen lassen, wie z.B. Befristung auf 1 Jahr (schön muss man jedes Jahr wieder verlängern lassen, kostet Geld, die Kommune freut sich), die eine Kommune will eine reguläre TÜV-Abnahme, bei der anderen genügte der Nachweis nach dem damaligen §17(3) StVZO usw. usf., quasi überall anders.

Die Nutzung wurde allerdings eingeschränkt, so dass man das Fahrzeug nur für Probefahrten nach Reparaturen oder zum Vorführen beim Verkauf und zur An- und Abreise von Oldtimerveranstaltungen nutzen kann; des weiteren ist ein Fahrtenbuch zu führen und dieses ist mitzuführen. Da das 07er Kennzeichen kein fahrzeugbezogenes Kennzeichen ist, besteht die Möglichkeit mehrere Fahrzeuge (max. 10) auf den Schein eintragen zu lassen (die alle die Abnahme erfolgreich hinter sich bringen und die selben Bedingungen erfüllen müssen). Auch kann durch die zuständige Zulassungsstelle festgelegt sein, dass nur der Kennzeicheneigner berechtigt ist das Fahrzeug/die Fahrzeuge zu führen.

Nun denn, ab dem 01.03.2007 hat man nun das „Mindestalter“ auf 30 Jahre hoch gesetzt, die Abnahmebedingungen mit denen des H-Kennzeichens gleichgezogen; die Einschränkungen in der Nutzung blieben, sowie die Möglichkeit mehrere Fahrzeuge unter dem Kennzeichen zu führen auch. Der Steuersatz bleib, ein Glück, auch gleich und mit Inkrafttreten der Änderungen bekamen die „alten 07er“ Bestandsschutz in dem auch die Fahrzeuge, die zum Stichtag 01.03.2007 noch keine 30 Jahre alt waren, das 07er behielten, unabhängig davon ob befristet oder unbefristet erteilt.

Das Ganze hier mal in einer kleinen Übersicht zusammengefasst:
H-Kennzeichen07er Kennzeichen
Seit 1997Seit 1994
HU nach §29 StVZO erforderlich
(turnusmäßige Wiederholung alle 2 Jahre)
HU nach §29 StVZO erforderlich
Gutachten nach §23 StVZO erforderlich (gem. Verkehrsblatt)Gutachten nach §23 StVZO erforderlich
(gem. Verkehrsblatt)
reguläre ZulassungSonderform, nur Kennzeichen
1 FahrzeugMax. 10 Fahrzeuge
kein FahrtenbuchFahrtenbuch (ist mitzuführen)
keine Nutzungseinschränkungen
folgende Nutzungseinschränkungen:
- Probefahrten:
Fahrten zur Feststellung und zum Nachweis der Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeugs
- Überführungsfahrten:
Fahrten, die in der Hauptsache der Überführung
des Fahrzeugs an einen anderen Ort dienen
- An- und Abfahrten sowie Teilnahme an Veran-
staltungen, die der Darstellung von Oldtimer-
Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen
- Fahrten zum Zwecke der Wartung
und der Reparatur des Fahrzeugs
- keine gewerbliche Nutzung
- Es kann durch die Zulassungsbehörde
festgelegt sein, dass nur der Kennzeicheneigner
das Fahrzeug/die Fahrzeuge führen darf !

Im nächsten Abschnitt geht’s dann um die §§ der Abnahme, die für beide Kennzeichenarten gleich sind.

Die §§

Erstmal gucken wir mal in die betreffenden §§ die das ganze beschreiben und regeln sollen.

Da heißt es, mal auf den Punkt gebracht, doch so schön : Die historische Zulassung dient dem Erhalt von Fahrzeugen die als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ begutachtet wurden. Also ab in den Paragraphendschungel und geschaut wo das alles geregelt ist:

1. Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) in der ist im §2 mit der Nr.22 die historische Zulassung im Grundsatz definiert und mit dem §9 Abs.1 und dem §17 die Zuteilung des sog. roten Oldtimerkennzeichens festgelegt (§17 regelt das rote Oldtimerkennzeichen, das sog. 07er Kennzeichen, mit den besonderen Bedingungen)

2. die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der im §23 die Bedingungen zu einer Begutachtung zur historischen Zulassung festgelegt sind, die in dem folgenden Dokument, dem Verkehrsblatt, konkretisiert werden

3. das Verkehrsblatt 2011, Heft 7 S.257 wo in der Nr. 83 (v. 6.April 2011) die Richtlinien, Grundsätze sowie ein Anforderungskatalog fixiert sind nach denen die Begutachtung zu erfolgen hat.

Diese o.a. geführten Dokumente sind grundsätzlicher Art und verweisen in ihren Paragraphen, Absätzen und Nummern bzw. Randnummern wiederum auf andere Dokumente bzw. andere Paragraphen der o.a. Dokumente.

Was muß gemacht werden

Jetzt geht’s um die Wurst, welchen Umfang hat nun die Begutachtung (wie die Abnahme so schön im Gesetzestext heißt) ?

Der Umfang der Begutachtung richtet sich nach der bisherigen Zulassung des Fahrzeuges und ist den Richtlinien festgelegt (Zitat aus Verkehrsblatt 2011, Heft 7 S.257 Nr.83 v. 6. April 2011)

a) Fahrzeug ist zugelassen:
Es ist eine Begutachtung nach dieser Richtlinie und eine Untersuchung im Umfang nach §29 StVZO durchzuführen.

Also wenn das Fahrzeug eine gültige Zulassung hat, braucht man „nur“ die erfolgreiche TÜV-Abnahme in Verbindung mit der Begutachtung hinter sich bringen. Evtl. werden Nachweise gefordert ob das eingetragene Zubehör zeitgenössisch ist und ggf. fordert der Prüfer die Eintragung von Zubehör was bislang auf ABE vorhanden war. Es ist auch schon vorgekommen dass eingetragenes Zubehör nicht als zeitgenössisch anerkannt wurde (z.B. der Klassiker Räder/Felgen/Reifen)

 
b) Ein außer Betrieb gesetztes Fahrzeug soll wieder zum Verkehr zugelassen werden: 
Es ist eine Begutachtung nach dieser Richtlinie und eine Untersuchung im Umfang nach §29 StVZO unter Beachtungen der Anforderungen nach §14 Abs.2 FZV durchzuführen.

Diese Form der Abnahme hört sich prinzipiell einfach an da es ja eigentlich nur um eine Abnahme wie bei a) handelt, ist es aber in einigen Fällen nicht, denn der §14(2)FZV legt fest wann die Untersuchung nach §29 StVZO (also die sprichwörtliche 2 jährige TÜV-Untersuchung) erfolgen kann. Ist das Fahrzeug schonmal „endgültig stillgelegt“ worden und keine nachvollziehbaren Daten mehr vorhanden sind in Bezug auf Halter und Fahrzeugdaten, dann ist die Abnahme nach §21 StVZO, also die sog. Vollabnahme, fällig. Also bei entwerteten „Briefen“ oder Zulassungsbescheinigungen II die durch einen abgeschnittene linke Ecke entwertet wurden ist es zwar schön, dass die eigentlich nicht mehr verfallen, die Abnahme nach §21 StVZO wird aber trotzdem fällig.

 
c) Das Fahrzeug soll nach vorheriger Zulassung in einem anderen Staat nun in Deutschland zugelassen werden:
Es ist eine Begutachtung nach dieser Richtlinie und eine Untersuchung im Umfang nach §29 StVZO unter Beachtungen der Anforderungen nach §7 FZV durchzuführen.

Diese Aufzählung in der Richtlinie ist leider nicht ganz klar dargestellt, denn das gilt nur für Fahrzeuge die nach dem §7 FZV eine gültige EG-Typgenehmigung haben. Der §/ FZV lässt aber auch Ausnahmen zu, denn nicht in allen Fällen ist eine Abnahme nach §29 StVZO erforderlich (Einzelheiten bitte aus der jeweils aktuellen FZV entnehmen); hier beisst sich dieser Satz etwas und könnte zu „Streß“ führen 😉

 
d) Die Bedingungen a) bis c) liegen nicht vor:
Es ist eine Begutachtung nach dieser Richtlinie und nach §21 StVZO durchzuführen.

Eigentlich bedarf das keiner großen Erklärung, alles was „von außerhalb der EU“ kommt, keine irgendwie geartete Zulassung in Deutschland hat oder hatte muss das volle Programm über sich ergehen lassen.

 
e) Das Fahrzeug ist nicht zugelassen und soll ein rotes Oldtimerkennzeichen führen (§17 FZV):
Es ist eine Begutachtung nach dieser Richtlinie und nach §29 StVZO durchzuführen.

Auch das hier muss man nicht mehr groß kommentieren, denn das sind die gleichen Voraussetzungen wie bei a): also alles an Unterlagen/Nachweisen von Umbauten mitnehmen was evtl. für Abnahmen notwendig ist.

Die Abnahme

Jetzt ist quasi der Moment wo der Frosch ins Wasser springt, die Abnahme steht an. Da tauchen schon mal Fragen dazu auf, genauso wie auch leider viele Gerüchte und Parolen im Umlauf sind. Um auf der sicheren(erfolgreichen) Seite zu sein sollte man sich folgendes mal zu Gemüte führen:

  • Das was Prüfer A abgenommen hat muss Prüfer B noch lange nicht zulassen. Daher helfen viele Beiträge in Foren nur in so weit weiter, als dass man einen Anhalt hat was möglich sein könnte. Man sollte sich dann mit demjenigen in Verbindung setzen und um Unterlagen/Kopien etc. bitten, die ggf. weiterhelfen können; eine Garantie das es damit klappt ist das nicht. Der Prüfer hat einen sogenannten Ermessensspielraum und den schöpft er aus oder auch nicht; je nachdem wie er zu den US-Cars steht.

  • Wer sicher gehen will, sollte sich vor dem Vorhaben/Umbau/Kauf mit einem bzw. „dem“ zuständigen Prüfer in Verbindung setzen, denn der ist derjenige der schlussendlich über die erfolgreiche Begutachtung entscheidet.

Manchmal ist es auch angeraten sich an Betriebe zu wednen die sowas häufig durchführen, auch wen es kostet.

Es existiert an vielen Stellen im Internet ein sog. Arbeitspapier was im Entwurf „irgendwie“ an die Öffentlichkeit gelangt ist. Das kann man auch als Grundlage für seine Planungen/Umbauten zu rate ziehen um Probleme im Vorfeld eventuell umschiffen zu können; ein rechtsanspruch hierauf besteht natürlich nicht, ist nämlich nur ein Entwurf 😉

US-Cars

Die Probleme vor die ein US-Car Besitzer gestellt werden kann sind vielfältig, das beginnt schon bei Reifen/Rädern/Felgen, geht über die Beleuchtungseinrichtung bis hin zu den sog. zeitgenössischen Umbauten etc. Da für fast die meisten Teile weder Zulassungspapiere, Gutachten, Betriebserlaubnisse existieren, ist der Nachweis nicht immer einfach. Ich rate dazu im Vorfeld sich mit dem Prüfer zu verständigen was er sehen will und ob der TÜV (der TÜV Süd hat eine umfangreiche Datenbank) eventuell Unterlagen hat; auch wenn man dazu evtl. mal wieder „aus der Tasche kommen“ muss, denn für Gratis geben die ihre Informationen und Datenblätter (für die „Brieferstellung“ bzw.Erstellung der Zulassungsbescheinigung) nicht preis.

Für einige Einrichtungen am Fahrzeug gibt es „Stichdaten“ ab wann z.B. ein Fahrtrichtungsanzeiger gelb leuchten muss oder ab wann bestimmte Einrichtungen Pflicht waren; die habe ich hier mal in einer Tabelle zusammengetragen und können evtl. behilflich sein (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit):
§ErstzulassungVorschrift/Weisung/Gesetz
70/220/EWG vor 20.04.1973 Kurbelgehäuseentlüftung darf ins Freie gehen
§ 22a StVZO ab 01.01.1954Bauartgenehmigung (BAG)* Pflicht für Schluss- und Bremsleuchten, sowie für Rückstrahler
§ 22a StVZO ab 01.01.1954 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Scheinwerfer für Fern- und Abblendlicht
§ 22a StVZO ab 01.01.1954 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Kennzeichenbeleuchtung, Begrenzungs-  und Parkleuchten
§ 22a StVZO vor 01.01.1954 Keine Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Einrichtungen zum Verbinden von Fahrzeugen
§ 22a StVZO vor 01.01.1954 Keine Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für lichttechnische Einrichtungen
§ 22a StVZO ab 01.04.1957 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Sicherheitsglas
§ 22a StVZO ab 01.04.1957 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Fahrtrichtungsanzeiger
§ 22a StVZO ab 01.01.1961 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Glühlampen für Scheinwerfer mit asymmetr. Abblendlicht
§ 22a StVZO ab 01.01.1961 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Nebelscheinwerfer
§ 22a StVZO ab 01.04.1961 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Zusatzheizungen (ausgenommen Warmwasser- und elektrische Heizungen)
§ 22a StVZO ab 01.04.1961 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Sicherheitsgurte
§ 22a StVZO ab 01.01.1962 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Heizungen (ausgenommen Warmwasser- und elektrische Heizungen)
§ 22a StVZO ab 01.01.1986 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Rückfahrscheinwerfer (müssen an Fz. mit EZ ab 01.01.87 verwendet werden)
§ 22a StVZO ab 01.10.1998 Bauartgenehmigung (BAG) Pflicht für Luftreifen
§ 30b StVZO ab 01.10.1989 Berechnung des Hubraums mit pi = 3,1416, Bohrung u. Hub in mm, runden auf eine Stelle nach dem Komma
§ 35a StVZO ab 01.04.1970 Sicherheitsgurte auf den vorderen Sitzen erforderlich
§ 35a StVZO ab 01.05.1979 Sicherheitsgurte auf den hinteren Sitzen erforderlich
§ 35a StVZO ab 01.01.1988 Pflicht für Dreipunktgurte hinten
§ 35a StVZO StVZO ab 01.01.1992 Verankerungspunkte für Sicherheitsgurte müssen 76/115/EWG entsprechen
§ 35c StVZO vor 01.01.1956 Keine Heizung und Lüftung im geschlossenen Pkw erforderlich
§ 35e StVZO vor 01.07.1963 Hinten angeschlagene Türen zulässig
§ 36a StVZO vor 01.01.1962 Keine genaue Definition über Radabdeckungen
§ 38a StVZO ab 01.01.1962 Diebstahlsicherung rückwirkend für alle erforderlich
§ 38a StVZO vor 01.01.1962 Sicherung gegen unbefugte Benutzung durch loses Zubehör (nur mit Ausnahmegenehmigung)
§ 38b StVZO ab 01.10.1998 Pkw Alarmsysteme müssen RL 74/61/EWG entsprechen
§ 40 StVZO vor 01.01.1957 Keine Kennzeichnungspflicht für Sicherheitsglas
§ 41 StVZO ab 01.01.1991 Bremsanlage von Pkw muß RL 71/320/EWG entsprechen
§ 43 StVZO ab 01.10.1974 Abschleppöse vorn erforderlich, wenn Anhängelast, dann auch hinten erforderlich
§ 47a StVZO ab 01.07.1969 Pkw mit Ottomotor AU pflichtig
§ 47a StVZO ab 01.01.1977 Pkw mit Dieselmotor AU pflichtig
§ 50 StVZO ab 01.08.1988 Hauptscheinwerfer Anbauhöhe untere Spiegelkante größer / gleich 500 mm, oberster Punkt leuchtende Fläche kleiner / gleich 1250 mm
§ 50 StVZO ab 01.01.1990 Leuchtweitenregulierung erforderlich
§ 52a StVZO ab 01.01.1987 Pflicht für Rückfahrscheinwerfer
§ 53 StVZO vor 01.07.1961 Eine einzelne Bremsleuchte zulässig
§ 53 StVZO vor 01.01.1983 Bremslicht auch gelb zulässig
§ 53 StVZO vor 01.01.1983 Brems- und Blinklicht als Baueinheit zulässig (Einkammerleuchte)
§ 53 StVZO vor 01.01.1986 Getrennte Absicherung von Schlussleuchten oder sinnfällige Ausfallanzeige erforderlich
§ 53d StVZO ab 01.01.1991 Nebelschußleuchte erforderlich
§ 54 StVZO vor 01.01.1970 Fahrtrichtungsanzeiger auch rot zulässig
§ 54 StVZO vor 01.04.1974 Winker mit gelben Blinklicht zulässig
§ 54 StVZO vor 01.04.1974 Gelbe Pendelwinker zulässig
§ 55a StVZO ab 01.01.1962 Funkschutzzeichen für Funkentstörung erforderlich
§ 57 StVZO ab 01.01.1991 Geschwindigkeitsmesser muss RL 75/443/EWG entsprechen
§ 59 StVZO vor 01.04.1952 Ort der Anbringung des Fabrikschildes beliebig
§ 59 StVZO vor 01.04.1952 Angabe des Fahrzeugtyps auf dem Fabrikschild nicht erforderlich
§ 59 StVZO vor 01.10.1969 VIN darf auch eingraviert sein
§ 59 StVZO vor 01.10.1969 VIN auch auf genietetem Schild zulässig

Viel Erfolg 😉

1 comment

  • tomferamenti

    ein sehr guter beitrag!! hier findet man schon eine menge vorab-lesestoff, damit man sich mal eine grobe übersicht darüber machen kann wie umfangreich „mal eben“ eine h-zulassung werden kann.

    ich finde verkaufsinserate alà „h-zulassung kein problem, oder gegen kleinen aufpreis möglich“ immer sehr interessant.
    da ich selbst schon 3 mal dieses ganze prozedere in eigener regie durchgeführt habe und auch aktuell vor dem 4. male stehe mag ich an dieser stelle dazu aufrufen, immer mit dem verkäufer genaustens abzusprechen was er bei erlangen des h-kennzeichens an aufwand/kosten/material investieren mag, damit man als käufer nicht evtl. auf unvorhergesehenen kosten sitzen bleibt.